Die beiden Schüler Ole Suhr und David Boldyrev vom Willi-Graf-Gymnasium (Klassenstufe 7) haben beim Wettbewerb Jugend forscht Junior eindrucksvoll gezeigt, wie viel Neugier, Ausdauer und technisches Verständnis bereits in jungen Forschern steckt. Über mehrere Wochen hinweg arbeiteten sie intensiv an ihren Projekten, entwickelten Ideen weiter, testeten Lösungsansätze und dokumentierten ihre Ergebnisse mit großem Engagement.
Ole Suhr widmete sich dem Thema „Nitrit verstehen, erkennen und abbauen“. In seinem Projekt setzte er sich mit den chemischen Eigenschaften von Nitrit auseinander, untersuchte Nachweismethoden und erforschte Möglichkeiten, wie sich der Stoff unschädlich machen lässt. Dabei kombinierte er theoretische Grundlagen mit praktischen Versuchen und konnte seine Ergebnisse verständlich und anschaulich präsentieren. Die Jury würdigte besonders die wissenschaftliche Tiefe und die klare Struktur seiner Arbeit. Für diese Leistung erhielt Ole den ersten Platz und qualifizierte sich zusätzlich für den Landeswettbewerb, der bereits in zwei Wochen stattfindet — ein großer Erfolg und eine besondere Anerkennung seiner Arbeit.
David Boldyrev beschäftigte sich im Bereich Technik mit dem Prototyp eines intelligenten Taubenhauses. Ziel seines Projekts war es, mithilfe technischer Lösungen ein Taubenhaus effizienter und tiergerechter zu gestalten. Er entwickelte einen funktionsfähigen Prototypen, der zeigt, wie Sensorik und Automatisierung genutzt werden können, um Fütterung, Zugang oder Monitoring zu optimieren. Die Jury lobte vor allem die Praxisnähe und den kreativen Ansatz seines Projekts. David wurde dafür mit dem dritten Platz im Fachgebiet Technik ausgezeichnet.
Begleitet und unterstützt wurden die beiden Schüler von ihren Lehrkräften Dorothea Potel und Philipp Leidinger, die den Forschungsprozess betreuten und ihnen mit fachlichem Rat zur Seite standen. Gemeinsam gelang es ihnen, die Projekte erfolgreich abzuschließen und die Themen überzeugend zu präsentieren.
Außerdem erhielt unsere Schule die Auszeichnung „MINTSPACE-Schulpreis“.
Der Erfolg von Ole und David zeigt eindrucksvoll, wie wichtig Förderung, Neugier und eigenständiges Arbeiten für junge Talente sind. Ihre Leistungen sind nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie praxisnah und spannend naturwissenschaftliches und technisches Arbeiten in der Schule sein kann. Besonders die Qualifikation für den Landeswettbewerb macht deutlich, welches Potenzial in den Projekten steckt — und lässt gespannt auf die nächste Wettbewerbsrunde blicken.
